Verlag: Piper
Erschienen: Juni 2003
Seiten: 632
ISBN: 3492265413
Magus Magellan und Bernhard Hennen beschreibt in seinem Roman die Geschichte der Gezeitenwelt vor dem Hintergrund von vier verschiedenen Handlungssträngen:
• Alessandra, die als quasi Ausgestoßene erst dann Respekt und Anerkennung in
ihrem Dorf erhält, als sie plötzlich unwahrscheinliches Glück hat. Doch
dieses Glück ist nur von kurzer Dauer – denn sie soll ein Opfer bringen:
sich selbst.
• Francisco, der Abgesandte der mächtigen Kirche, wurde zu dem kleinen Dorf im
Norden geschickt um ein Opfer zu suchen – und so begegnet er Alessandra, die
zwar anfänglich mehr oder weniger kooperiert, jedoch dann seine heilige Mission
torpediert (im wahrsten Sinne des Wortes).
• Seruun, der junge Schamanen-Novize, hat die Aufgabe sein Volk vor dem langen
Winter zu retten, doch der (titelgebende) Wahrträumer muß mit seinen Ängsten,
Befürchtungen und Feinden – zu denen auch sein eigener Vater gehört – lernen
umzugehen.
• Joacino, der erfolgreiche Feldherr, gerät mit den von ihm kommandierten Truppen
mitten in das Chaos, welches der Komet auf der Gezeitenwelt anrichtet – und muß
nun alleine das Schicksal seiner Soldaten sichern.
Die einzelnen Stränge werden unabhängig von einander und spannend erzählt.
Verschiedene Kapitel werden von einer geheimnisvollen Dolores rückblickend kommentiert. Die Protagonisten werden plastisch geschildert und wirken nicht konstruiert.
Etwas störend empfand ich die Tatsache, daß der „Showdown“ sich auf die Seiten 2-3 Seiten abspielt. Hier hätte man etwas ausführlicher sein können.
Nichtsdestotrotz bleibt „Der Wahrträumer“ ein empfehlenswerter Roman der auf die kommenden Bände neugierig macht. ![]()





























