Verlag: Lübbe
Erschienen: 2. Aufl. Juli 2005
Seiten: 429
ISBN: 340415343X
Mit „Der Drahtzieher“ ist Howard Roughan ein durchwegs spannender Thriller gelungen, den man nur schwer wieder aus der Hand legen kann.
Die geheimnisvolle Patientin Sam Kent gesteht dem Psychologen David Remler, daß sie ihren Mann hasst und ihn töten wird. Wenig später erhält David, der sich zu Sam hingezogen fühlt, einen Anruf von ihr, daß sie es nun getan hat. Er eilt zum Tatort und wird unter anderem dadurch zum Hauptverdächtigen. Erst als es David gelingt, den Blickwinkel zu wechseln, kommt er einer bedrohlichen Verschwörung auf die Spur; einer Verschwörung, die mit der perfekten Lüge begann…
Das Buch hat alles, was zu einem kurzweiligen Lesevergnügen beiträgt. Es bietet neben einer schlüssigen Story, die den Leser lange im Dunklen lässt ausreichend Spannung und zwischenmenschliche Gefühle. Minimale Längen (z.B. bei der Gerichtsverhandlung) tun dem Thriller keinen Abbruch, da der flüssige Schreibstil aus Sicht der Hauptperson Lust auf mehr macht.
Ich hatte „Der Drahtzieher“ binnen kürzester Zeit gelesen und empfehle es gerne weiter. ![]()





























