Verlag: Piper
Erschienen: Juli 2002
Seiten: 398
ISBN: 3492235964
Kurzbeschreibung:
Rita Shelford ist ein Unschuldslamm. Aber sie hat für Bernie Lupus gearbeitet, den legendären Chefbuchhalter der Cosa Nostra. Nun ist Bernie tot und Rita scheinbar der einzige Schlüssel zu den Geldverstecken seiner Arbeitgeber, denen sie in letzter Sekunde entkommen ist. In ihrer verzweifelten Lage wendet sich Rita an Jane Whitefield, die ihr bei der Flucht vor ihren kaltblütigen Verfolgern helfen soll. Eines wird sehr bald klar – die Zeit drängt. Doch als die beiden Ritas Koffer aus ihrem Hotelzimmer holen wollen, erwartet sie ein lebensgefährlicher Gast – Bernie Lupus. Sein Tod war nur inszeniert. Lupus schließt sich den Frauen an, aber damit verwandelt sich der Auftrag für Jane in einen Alptraum – den Lupus will die Milliarden der Mafia für immer verschwinden lassen
Meine Meinung:
Thomas Perry baut wieder eine spannende Geschichte auf, die aber auch Raum für die unterschiedlichen Intentionen und Charaktere der Protagonisten läßt. Und das macht dieses Buch – wie die anderen Jane Whitefield-Romane – so interessant: Wie die Personen in die Notsituation, untertauchen zu müssen, hineingeraten. Wie ihr Leben bisher verlaufen ist und wie ihr Leben künftig aussehen muß, um nicht aufzufallen und doch noch von den Häschern erwischt zu werden. Das konfrontiert uns mit den heute gegebenen technischen Möglichkeiten, unser Leben praktisch gläsern zu machen, über die Daten und Informationen, die täglich und überall über uns gespeichert werden, und wie man diese nutzen kann. Den fünften Stern habe ich nur deshalb nicht gegeben, weil die Selbstlosigkeit, mit der Jane die ihr Anvertrauten behütet und ihr Leben riskiert, dann doch etwas unwirklich erscheint. Obwohl man sich wünscht, daß es so etwas in der heutigen Zeit noch geben möge. Aber vielleicht ist man inzwischen zu „verdorben“, um noch an solche Reinheit zu glauben.





























