Verlag: Rowohlt
Erschienen: Juni 2003
Seiten: 224
ISBN: 3499234300
Kurzbeschreibung
In einer amerikanischen Kleinstadt bricht eine Seuche aus. Jacob Hansen, Sheriff, Leichenbestatter und Pastor, muss hilflos zusehen, wie die Bewohner seine Warnungen vor der Krankheit in den Wind schlagen und alle Quarantänemaßnahmen missachten. Die Zahl der Toten wächst dramatisch, Panik bricht aus. Schnell verwandelt sich die friedliche Dorfidylle in ein düsteres Weltuntergangsszenario, in dem sich Jacob Hansen zwischen der Verantwortung für die Gemeinschaft und der Rettung seines privaten Glücks entscheiden muss.
Meine Meinung
Eine düstere Endzeitgeschichte, die in einer, für mich, sehr gewöhnungsbedürftigen Form geschrieben ist, in der zweiten Person Singular. Sinn macht dies gegen Ende, als der Protagonist sich nur noch mit sich selbst unterhält.
Streckenweise handelt es sich bei dem Roman um eine Legende, eine Heiligengeschichte, streckenweise um eine Crime-Story, in der die Erlebnisse, Gedanken und Empfindungen eines Größenwahnsinnigen geschildert werden, der (mit sich und seinem Gott im Reinen) sein persönliches Handeln außerhalb aller Kausalitäten sieht. Ein verstörendes aber auch bewegendes Buch, daß ich für sehr lesenswert halte.





























